Das Catering war vorbereitet, im Hintergrund spielte Musik und das Büro war zu einen offenen Workshop-Bereich umfunktioniert. Gemeinsam mit den Brick Brothers (www.brick-brothers.de) begrüßten wir die Teilnehmenden, die ihre maximale Anzahl von 12 erreicht hatten. Mit kalten Getränken und gutem Dortmunder Kaffee stellte sich schnell die gewünschte lockere und entspannte Atmosphäre her.

Wie läuft sowas ab?

Zu Beginn wurden wir von Frank Rütten und Jörn Fritschle begrüßt und in den Ablauf und die Methodik des Workshops eingeführt. Die Teilnehmenden hatten nun kurz Zeit sich aus der umfassenden Auswahl der Legoteilchen, -steine und -figuren 20 Teile auszusuchen. Anschließend wurde die erste Aufgabe erklärt. „Baut eine Brücke aus den ausgewählten Teilen“. Ab sofort lief die Zeit (2 Min.) und man hörte nur noch das klimpern und aufeinander schnacken der Legoelemente.

Jeder versuchte konzentriert mit den gegebenen Mitteln die Aufgabe möglichst gut zu lösen. 

Nach Ablauf der Zeit wurden hier und da noch schnell die letzten Teilchen verpackt und dann die Arbeit niedergelegt. In den jeweiligen Gruppen, angeleitet durch die beiden Moderatoren Frank und Jörn, wurde sich nun ausgetauscht. Jeder durfte sein Bauwerk vorstellen und anschließend wurde sich innerhalb der Gruppen über die Bedeutung und die Aufgaben einer Brücke ausgetauscht.

 

Vom einfachen Modell zur eigenen Kompetenz

Im folgenden Schritt sollten wir durch einen Zusatz unserer Brücke erläutern welche Attribute wir in unserer Arbeit und im Umgang mit Kunden mitbringen. Und was zunächst das allgemeine Modell einer Brücke war, wurde zum persönlichen Modell der eigenen Kompetenzen. Stichworte wie Balance, Sicherheit oder Beziehungen knüpfen führten zu einem lebendigen Gruppenaustausch über die verschiedenen Arbeitsbereiche der einzelnen Teilnehmer*innen.

Nur Spielerei oder kompetente Methodik?

Angeleitet, durch die inspirierende Moderation der beiden Brick Brothers, wurden die Workshop-Teilnehmenden von Aufgabe zu Aufgabe geführt. Die Bauwerke waren in ihrer Kreativität, Genauigkeit und Individualität von Anfang an beeindruckend. Denn so wie zu Anfang erklärt, wirkte sich die körperliche Bewegung (insbesondere durch die Hände) in Verbindung mit gezielten Denkprozessen (angeregt durch komplexe Aufgaben) positiv auf die Ergebnisse und Problemlösungen der Teilnehmenden aus. Und aus Spielerei wird unbewusst kompetente Methodik.

So empfand es auch Vincent Zeylmans ein Teilnehmer am Workshop: „Die gute Atmosphäre hat eingeladen, sich auf den Workshop einzulassen und Neues auszuprobieren und somit zu erleben. So fanden unbewusste Gedanken, Ideen, Perspektiven einen Ausdruck. Das bisher nicht Verbalisierte aber Empfundene wurde sichtbar und somit transportierbar – zu einem selbst, zu anderen!“

Wir von acht ideen sind sehr zufrieden mit dem Workshop und werden auch in Zukunft bei kreativen Prozessen mit der Lego® Serious Play® Methode weiterarbeiten. Bei Interesse dazu können Sie sich gerne bei uns melden: info@acht-ideen.de