Wieder an Bord

Wieder an Bord

Ein kleines Interview nach Torstens dreimonatiger Auszeit

Konntest Du richtig abschalten von der Arbeit? Wie lange hat es gebraucht?

10 Minuten. Durch die lange Vorlaufzeit, die vielen Meetings in unserem Team und die Treffen mit Peter Essler, unserem Berater, war ich gut darauf vorbereitet. Zwei Wochen vor der Auszeit hatte ich schon kaum Termine mehr. So war ich sofort komplett draußen.

Welchen Gegenstand hast Du am häufigsten in der Zeit benutzt?

Das Streichholz zum Feuer anzünden und den Stock zum Würstchen und Stockbrot grillen. Wir waren sehr oft abends noch lange draußen im Garten.

Was waren die Highlights Deiner Zeit?

Drei große Highlights hatte ich.

1. Meine Frau hat ihre Doktorarbeit fertiggeschrieben. Das ging, weil ich die Kinderbetreuung übernehmen konnte. Am Tag der Abgabe der Doktorarbeit haben wir den Schreibtisch rausgeworfen und durch einen gemütlichen Ohrensessel ersetzt.

2. Die Zeit mit meinem Sohn. Jeden Tag Spielplatzbesuche, eine Fahrt in meine Heimat ins Allgäu und ein Kurzurlaub mit Zelten am Meer. Als wir Zuhause waren, wollte er am Abend direkt noch mal im Garten zelten.

3. Die Geburt unseres zweiten Sohnes. Am Ende des letzten Monats der Auszeit war er dann da und ich genieße die gemeinsame Zeit sehr.

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Würdest Du es wieder machen? Ist es zu empfehlen?

Unbedingt. Empfehlen würde ich eine Auszeit, weil es hilft einen neuen Blick auf die Arbeit zu gewinnen und kreative Impulse zu bekommen. Und zu merken, dass sich die Welt in drei Monaten Abwesenheit auch ohne einen weiterdreht ist gar nicht so verkehrt. Aber man muss am Ende bereit sein sich 838 E-Mails zu stellen…

By | 2017-01-06T16:44:37+00:00 Oktober 7th, 2016|acht ideen, Allgemein|Kommentare deaktiviert für Wieder an Bord